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1. Sieg des VfL Strohfeuer oder Trendwende?

(18.06.2016) Kirchheim
Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung konnten die Verbandsligawasserballer des VfL gegen die Wasserfreunde Gemmingen mit 11:10 erstmals in der laufenden Saison die Oberhand behalten. Die teilweise sehr stark agierenden Teckstädter schwächten sich allerdings dabei auch immer wieder durch anfängliche Nachlässigkeiten in der Abwehrarbeit und durch die Hinausstellungen von Maximilian Oelsner und Falko Krause.

Vor allem im ersten Viertel zeigte man im Angriffspiel viele gelungene Aktionen und Spielzüge. Goalgetter Oelsner fand dabei durch seine 3 Tore in diesem Abschnitt zur alten Treffsicherheit zurück. Allerdings fing man sich zum Unmut von Trainer Peter Funke, durch Unachtsamkeiten bei der Deckungsarbeit überflüssige Gegentreffer ein, so dass das Anfangsviertel Unentschieden mit 4:4 endete. Dies setzte sich anfangs des zweiten Viertels fort in dem man zwei weitere Gegentreffer kassieren musste. Doch dann schien ein Ruck durch die Mannschaft zu gehen und der Druck wurde deutlich erhöht. Andreas Rieke war es, der durch eine sehenswerte Einzelaktion auf 5:6 verkürzte. Oelsner gelang dann durch einen seiner gefürchteten Distanzschüsse der Ausgleich. Gerade als das Kirchheimer Spiel ins Rollen kam, wurde ausgerechnet Oelsner wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit des Wassers verwiesen. Eine Duplizität der Ereignisse, denn im Hinspiel gab es eine vergleichbare Situation, die den Kirchheimern das Genick brach und man dann mit 9:18 förmlich unter ging. Nicht so in diesem Spiel. Zu Beginn des dritten Viertels lag man zwar noch mit 7:8 zurück, aber dennoch gelang der wohl stärkste Abschnitt der laufenden Spielzeit. Vor allem der wieder genesene Aleksandar Suf fand immer besser ins Spiel und sorgte im Abwehrzentrum für Sicherheit. Manuel Gonser (2), Hannes Kreipl und Suf sorgten mit ihren Treffern für den 12:10 Vorsprung, mit dem dann zum letzten Mal die Seiten gewechselt wurden. Die Begegnung wurde nun immer hitziger und geprägt durch sehr körperbetonte Aktionen von beiden Seiten. Leider wurde in dieser Phase der bis dahin gut spielende Falco Krause ebenfalls des Wassers verwiesen. Nach vorne blieben nun die erfolgreichen Aktionen aus, aber durch die gute Abwehrarbeit gelang dem Gegner nur noch 1 Treffer, so dass mit dem Endergebnis von 11:10 der erste zählbare Erfolg eingefahren werden konnte.

Der einzige Wermutstropfen ist dabei die Tatsache, dass die Kirchheimer im nächsten Heimspiel am Samstag gegen Villingen-Schwenningen auf die gesperrten Krause und Oelsner verzichten müssen.

VfL: Süss, Suf (1), Kreipl (2), Oelsner (4), Pfannenstein, Stecher (1), M.Gonser (2), Rieke (1), Krause, Jurisa, Härtl, Knysch

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